| >> |
  |
 |
 |
 |
Subotron-Artist in Residence: Space Invader
|
 |
| 09-06-06 |
Space Invader ist derzeit Artist in Resident von Subotron. Der aus Frankreich stammende Street Artist, besucht nach Metropolen wie New York, Paris oder London, Wien um hier seine Mosaike in der Stadt anzubringen und so in den urbanen Raum einzubrechen.
Nachdem das Vorab-Interview nicht geklappt hat, hatten wir das Glück ihn diese Woche bei der Arbeit anzutreffen und kamen so letztlich doch noch zu einigen Informationen.
Wie wählst du die Städte aus, in denen du arbeitest?
SI Da gibt es verschiedene Methoden und es ist jedes Mal ein neues Abenteuer. Wenn ich in einer Stadt eine Ausstellung habe, dann bitte ich den Veranstalter mich einzuladen - und dann mache ich in der Stadt aber meine Space-Invader-Sachen. Sonst ist es oft so, dass ich denke, dass eine Stadt unbedingt von mir besucht werden sollte und dann gehe ich dorthin. So war das etwa in New York und vor einigen Wochen in Monbasa in Afrika.
Wenn wir eine Landkarte nehmen und jede Stadt markieren, in der du gearbeitet hast - was sehen wir?
SI 34 Punkte.
Menschen, die über deine Kunst sprechen, reden oft von Graffiti - siehst du da eine Verbindung?
SI Ich sehe schon einige grundsätzliche Unterschiede, aber ich kann nachvollziehen, woher die Verbindung kommt.
Hattest du jemals rechtliche Probleme?
SI Eigentlich nicht, ich versuchen einfach nicht während der Arbeit erwischt zu werden.
Wie funktioniert das Highscore-System in deinem Werk?
SI Jedes Mosaic, das ich in einer Stadt anbringe, bekommt zwischen 10 und 50 Punkten. Diese sind abhängig von deren Größe, den Schwierigkeiten beim Anbringen und natürlich dem unmittelbaren Ort. Die Idee dahinter ist, so zu handeln als wäre es ein Spiel und jedes Mal zu versuchen den eigenen Highscore zu knacken.
In den letzten Monaten sind einige Videospiele wie "The Warriors" oder auch "Getting Up" auf den Markt gekommen, die sich unter anderem mit Graffiti als Street Art beschäftigen. Wie siehst du diese Spiele?
SI Für mich ist das nur eine neue Thematik für die Spiele-Industrie. Ich mag grundsätzlich keine aktuellen Videospiele - die versuchen hyperrealistisch zu sein. In älteren Titeln - wie Pac-Man, Break-Out, Pong, Asteroid oder auch Tetris - findet man mehr Kreativität und Konzept und sie sind ästhetisch interessanter.
Eine aktuelle Liste seiner Vienna-Scores und erste Bilder der Ergebnisse gibt es auf der Subotron-Homepage.
|
 |
 |
Text: Martin Mühl Bild: Subotron |
|
 |
>> |
 |
| Bis jetzt hatte noch niemand etwas zu sagen ... |
|
 |
>> |
 |
 |
|
Bitte einloggen, um einen Kommentar abzugeben! >> Nicht registriert? Einfach hier nachholen ...
|
|
|